Programm

Ferien Bibliothek Wyborada

Die Bibliothek macht Sommerpause ab Samstag, dem 10. Juli bis Sonntag, dem 15. August.

Ab Mittwoch, dem 18. August sind Karin K. Bühler und ihre Kolleginnen wieder für Sie da.

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Nach der Sommerpause…

… geht es natürlich weiter.

Im Juli und August jedoch gönnen wir uns zwei Veranstaltungs-freie Monate, in denen wir zwar nicht faulenzen, aber «in Ruhe» unsere Pläne weiter vorantreiben, das Literaturhaus zu einer relevanten Institution in Stadt, Kanton und der Ostschweiz zu machen. Zu einem Ort,

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der mit interessanten und lebendigen Veranstaltungen lockt und überrascht, zu einem Ort, an den man gerne geht.

Gleichwohl weisen wir in den folgenden Beiträgen auf der Homepage gern hin auf andere Anlässe, die im August stattfinden.

Den Auftakt unseres Herbstprogramms macht dann Ende Ausgust – quasi zum Ende der Grill-Saison – der Metzgerssohn Klaus Reichert. Weiter geht es im September mit dem Angebot eines Schreibworkshops in der Toskana, einer Krimilesung unterm Dach, später mit Lesungen von Preisträgerinnen wie Anne Weber und Judith Hermann, mit englischsprachigen Veranstaltungen und Lyrik.

Freuen Sie sich auf aktuelle Stimmen Schweizer Literatur wie Judith Keller oder Dana Grigorcea, politische Debatten oder die Buchpremiere einer wichtigen Publikation über unbegleitete minderjährige Asylsuchende.

Im Oktober werden die Nominierten des Schweizer Buchpreises bei uns zu Gast sein und natürlich setzen wir die beliebten Reihen Artist’s Choice und Ostschweizer Literaturgespräche fort.

Es erwartet Sie also wieder ein manngifaltiges Programm! Bleiben Sie uns treu, unterstützen Sie uns weiter und: Schwimmen Sie gut durch den Sommer,

Ihre

Karin K. Bühler & Anya Schutzbach

VERANSTALTUNGSHINWEIS — Do 19.8.2021 — 19:30 Uhr — Frauenarchiv, Florastrasse 6, 9000 St. Gallen
Esther Vorburger-Bossart: «Lebensgeschichten von religiösen Frauen» (Buchvernissage)

Zur Feier von 50 Jahren Frauenstimmrecht veranstaltet das Archiv für für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz verschiedene Lesungen und Podiumsdiskussionen. Am Donnerstag, 19. August liest Esther Vorburger-Bossard aus ihrem neuen Buch «Lebensgeschichten von religiösen Frauen».

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Dr. phil. Esther Vorburger-Bossart ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Für ihr neustes Buch hat sie sich der Oral History angenommen und 50 Ordensschwestern aus acht religiösen Gemeinschaften befragt. Dadurch erforscht sie sowohl die Gestaltung von weiblichem Ordensleben als auch in die (individuelle) Identitätsgeschichte von Frauen.

Mehr Informationen gibts unter diesem Link.

Das Buch Lebensgeschichten von religiösen Frauen ist übrigens auch in unserer Bibliothek erhältlich.

Do 26.8.2021 — 19:30 Uhr — Festsaal Katharinen, Katharinengasse 11, 9000 St. Gallen
Klaus Reichert liest: «Fleisch ist mir nicht Wurst»

Die Lesetournee des Frankfurter Journalisten und Metzgerssohns Klaus Reichert führt ihn gegen Ende der Grillsaison auch nach St. Gallen. Sein Buch «Fleisch ist mir nicht Wurst» ist ein aufrüttelnd-humorvolles Plädoyer für Fleischkonsum mit Mass und Anspruch – und Respekt vor dem Tier auf dem Teller.

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Wollen wir Fleisch essen, müssen Tiere dafür sterben. Eine Tatsache, die seit Langem bekannt ist, aber immer mehr verdrängt wird. Statt beim Metzger, wo das Steak noch vor unseren Augen vom Stück geschnitten wird, kaufen die meisten Menschen es im Supermarkt – aufs Gramm genau portioniert und abgepackt, nur an den Etiketten wird noch erkennbar, um welches Tier es sich einmal gehandelt hat. Und plagt einen das schlechte Gewissen oder ekelt einen die Massentierhaltung an, wird zu veganen Bratlingen gegriffen, die Fleisch imitieren. Dabei wissen wir instinktiv: Kein Fleisch ist auch keine Lösung!

Wer isst eigentlich alles Fleisch und wenn ja, wie viel? Stellen wir uns die Frage des Tierwohls nur, weil unsere Bäuche voll sind? Ist am Ende unser Appetit größer als unser Mitleid? Und ist billig per se schlecht?

Es gibt viele Fragen, die wir, angesichts des grenzenlosen Überflusses in dem wir leben neu beantworten müssen.

Klaus Reichert wirbt für mehr Wertschätzung und Respekt für die Tiere, die für uns ihr Leben lassen müssen. Kann man Tiere lieben und sie trotzdem schlachten?  Klaus Reichert stammt aus einer Familie, die schon in der dritten Generation dafür sorgt, dass Fleisch etwas Besonderes ist und bleibt. Er ist hinter der Fleischtheke aufgewachsen, hat seinem Großvater und Vater über die Schulter geschaut und hautnah erlebt, mit welcher Leidenschaft sie einen Handwerksberufs ausübten, über den nicht selten die Nase gerümpft wird.

 

Klaus Reichert, geboren 1963 in Frankfurt-Höchst, wuchs in einer Metzgerfamilie auf. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele und hat als Ghostwriter Sachbücher verfasst. Als freier Journalist moderiert er im Radio Talksendungen und aktuelle Magazine und war Anchor einer Bundesligashow. Klaus Reichert ist Kommunikationsberater eines Bestattungshauses und gehört zu den Gründern der Künstlergruppe Gotensieben, deren Ausstellung »Metzgerei Seele & Söhne« große Beachtung fand. Mit seinem Bruder Thomas, der den Familienbetrieb übernahm, verbindet ihn eine enge Beziehung, bei der es häufig um die Wurst geht. Beide leben im Frankfurter Raum.

Mehr zur Künstlergruppe finden Sie hier: www.gotensieben.de

Hier gelangen Sie zum Familienbetrieb: www.haxenreichert.de

Mehr zum Buch hier…

Moderation: Richi Küttel

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

Fr 11.09.2021 — 22:45 Uhr — Bibliothek Wyborada, Davidstrasse 42, 9000 St. Gallen
Gretchens Rache: Ein Krimi unterm Dach

Im Rahmen des Festivals Neustart Kultur laden wir im verlassenen Dachstock unserer Bibliothek zu einer schaurig-komischen Mitternachts-Krimi-Lesung ein. Die St. Galler Autorin Isabel Rohner wird uns aus ihrem neusten feministischen Kicherkrimi «Gretchens Rache» vorlesen.

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Gretchens Rache erzählt davon, wie in einem Tagungshotel im Spreewald AutorInnen und KritikerInnen zusammenkommen, um sich in gehobener Atmosphäre über Literatur zu unterhalten und noch wichtiger, diese zu Geld zu machen. Romanheldin ist Linn Kegel, eine feministische Krimiautorin, welche genau diesen Literaturbetrieb hasst, aber von ihrem Verleger gezwungen wird, mitzumachen. Was dann beim abendlichen Krimidinner geschieht ist wahrlich (nicht) zum Totlachen…

Der Roman ist humorvoll und anspielungsreich geschrieben, nimmt gängige Klischees aufs Korn und setzt sich kritisch mit dem männerdominierten Literaturmarkt auseinander.

Dr. Isabel Rohner ist Autorin, Herausgeberin, Demokratieerklärerin, Feministin und Hedwig-Dohm-Expertin. Sie wurde 1979 in St. Gallen geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik und lebt heute in Berlin. Zu hören ist Rohner regelmässig in ihrem erfolgreichen Podcast «Die Podcastin» zusammen mit Regula Stämpfli. Ausserdem schreibt sie humoristische Kicher-Krimis und Bücher zum Frauenstimmrecht.

Die Veranstaltung findet statt in der Bibliothek Wyborada, Davidstrasse 42, 9000 St. Gallen. Wir laden ab 22 Uhr zu Cocktails in der Bibliothek Wyborada ein und werden uns dann ab um Mitternacht gemeinsam in den Dachstock wagen.

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Mehr Informationen zum Festival gibts auf der Website des Festivals.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier…und hier…

 

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

19. bis 25.9.2021 — täglich — Tatti (Italien)
Schreibseminar in der Maremma

Ein Angebot für alle Schreibenden: fine stagione in den Bergen der Maremma, sechs Tage schreiben, diskutieren, Ruhe finden. Bringen Sie Texte mit, die Ihnen wichtig sind. Der Schweizer Schriftsteller Tom Kummer arbeitet mit Ihnen in kleiner Gruppe an Ihren Stoffen, Anya Schutzbach ergänzt das Schreibseminar um Blicke hinter die Kulissen der Verlegerei.

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Die herrliche Fattoria di Tatti, etwa 40 km. landein- nord- und bergwärts von Grosseto, liegt in erhöhter Lage mit sagenhafter Aussicht, die sich von den angrenzenden Olivenhainen und Wäldern bis zum Horizont des Meeres erstreckt. Organisiert von den schreibkomplizen, findet hier nach der Hauptsaison ein Schreibseminar statt, das in diesem Jahr der bekannte Autor Tom Kummer leitet. (Hier gehts zur Karte.)

Ergänzt wird die Arbeit am Text durch zwei Blöcke „Theorie“: Anya Schutzbach, langjährige Verlagsfrau, gibt Einblicke in das System Literarturbetrieb, erläutert den Weg vom Manuskript zur Veröffentlichung – und beantwortet auch ansonsten alle Fragen rund ums Buch.

Der Stundenplan lässt dennoch genügend Zeit für eigenes Schreiben in Ruhe, für Ausflüge ans Meer und den Genuss von Kulinarischem.

Kursgebühr pro Pers. 1.850,- Euro, inkl. Verpflegung und sechs Übernachtungen.

Bei Fragen schreiben Sie gern eine kurze Nachricht an literaturhaus@wyborada.ch, wir verabreden uns dann auf ein Telefonat. Sie können sich auch direkt an die schreibkomplizen wenden (Herrn Uwe Schneider) oder die Fattoria di Tatti:

Uwe Schneider, +49 (0)172 71 29 120, hallo@schreibkomplizen.net

Conny, Fattoria di Tatti, +39 0566 912001, fattoria@tattifattoria.it

Die fröhliche Frauengruppe, Lorella, Patricia, Cornelia, Sabrina und Alessia, freuen sich, Sie in der Fattoria di Tatti willkommen zu heissen. Das Bed&Breakfast entspringt einer Idee von Ruedi Gerber, Schweizer Filmemacher und Unternehmer, der sich vor vielen Jahren in die Maremma verliebt und das wenige Minuten vom Dorf Tatti entfernt liegende Landgut Sequerciani erworben hat.

Sa 25.09.2021 — 18 Uhr — Raum für Literatur Hauptpost, St. Leonhard-Strasse 40, 9000 St. Gallen
«Mutter, mach dir keine Sorgen, das ist eine ganz andere Welt» (Buchvernissage)

Ostschweizer Asylorganisationen präsentieren ihr neustes Buch, das elf unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) ein Gesicht gibt und sie erzählen lässt von ihren Fluchterfahrungen und ihrem Alltag in der Schweiz.

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«Mutter, mach dir keine Sorgen, das ist eine ganz andere Welt» ist ein Buch über die Hoffnung. Es ist aber auch ein zutiefst erschütterndes Portrait von unvorstellbaren Erlebnissen auf der Flucht und lässt die weit entfernten Schlagzeilen und Zahlen zu realen Menschen werden. Elf Jugendliche berichten von Fluchtgründen, von der Ankunft in der Schweiz, wo sie nach ihrer grossen Willensleistung auf der Flucht auf einmal warten müssen und nichts tun können.

Wir freuen uns ganz besonders, dass einige der Jugendlichen sich bereit erklärt haben, auch an diesem Abend von ihren Erlebnissen zu berichten. Der Abend wird moderiert von Prof. Dr. Christine Lötscher.

 

Zu den Herausgeber*innen: Im Solidaritätsnetz Ostschweiz haben sich seit 2004 über 1200 Personen zusammengeschlossen, weil sie mit der heutigen Asylpolitik nicht einverstanden sind. Die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländergesetz Ostschweiz wurde 2008 infolge der Verschärfungen der Asyl- und Ausländergesetze im September 2006 gegründet. Die Aufgabe der Beobachtungsstelle ist es, die Umsetzung der Gesetze und deren negative Folgen für die betroffenen Asylsuchenden, Migrantinnen und Migranten zu dokumentieren und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Solidaritätsnetz Ostschweiz und Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz.

 

Türöffnung 18 Uhr, Begin 18:30 Uhr.

Nach der Vernissage laden wir zu einem Apéro und Austausch mit den Referierenden ein.

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Mehr zum Buch Sie hier…

und natürlich auch in unserer Bibliothek!

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

Bis 30.8.2021 — Studio Wyborada
Artist’s Choice #6: Claude Bühler
Claude Bühler

Im Rahmen der Feministischen Aktionstage gestaltete die St. Galler Künstlerin ihren interventionalen Blick auf den Bestand der Frauenbibliothek Wyborada – und bezauberte mit einer Sound-Performance zum Buch «Häutungen» von Verena Stefan. Das Audio-File liegt zum Hören bereit.

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Claude Bühler lebt und arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und kulturelle Aktivistin in St.Gallen und Bonstetten ZH. An der Ostkreuzschule in Berlin studierte sie künstlerische und dokumentarische Fotografie. Seither setzt sie sich vermehrt auch mit Hilfe der experimentellen Klangproduktion mit gesellschaftskritischen und feministischen Themenbereichen auseinander. Seit 2019 gestaltet sie zusammen mit anderen Künstler:innen den salon vert als Ort für interdisziplinäre DIY-Musikproduktion.

Für Artist’s Choice setzte sich Claude Bühler mit dem Buch «Häutungen» von Verena Stefan auseinander, das übrigens im Studio aufliegt. Eine echte Wiederentdeckung!

Aus den Vorbereitungen für die Sound-Performance hat Bühler eine Radiosendung geschnitten, die auf Kanal K ausgestrahlt wurde.

Die Sendung ist bis 30.8.2021 im Studio der Wyborada zu hören – mit Ausnahme während der Sommerferien (10. Juli – 17. August)

 

Claude Bühler an der Sound-Performance, 12.6.2021, Studio Bibliothek Wyborada

 

Hier noch der Link zur Radiosendung, die Claude Bühler im Rahmen von Artist’s Choice aufgenommen hat: Salon vert

 

#wearewyborada, die Fünfte

Seit dem 1. Juni haben wir eine neue Hospitantin, Olivia. Sie ist die Nachfolgerin von Viviane, der wir herzlich danken und hinterherwinken! Mehr von unserer dritten Hospitantin in der jungen Geschichte des Literaturhauses…

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«Ich habe soeben ein Germanistik- und Rechtsstudium an der Universität Zürich abgeschlossen. Weshalb ich lese? Ich geniesse die Einsamkeit, welche das Lesen mit sich bringt – gleichzeitig lernt man dabei so viele erstaunliche und besondere Welten und Figuren kennen. Im Studium durfte ich vor allem den literarischen Kanon wälzen und das sind vor allem Männer*. Aber es gibt unglaublich viele gute Bücher von Frauen*, wie z.B. den neuen Roman von Monika Helfer (am 29. Juni bei uns zu Gast). Umso mehr freue ich mich darauf, im Literaturhaus Wyborada St. Gallen daran mitzuwirken, Gegenwartsliteratur und insbesondere Literatur von Frauen sichtbarer zu machen.»

KLEINE RÜCKSCHAU
//// Neulich im Literaturhaus ////

Die erste live-Lesung vor Publikum nach dem Lockdown in diesem Jahr. Den Auftakt machte die Zürcher Autorin und Journalistin Simone Meier und las am 22. April aus ihrem jüngsten Roman «Reiz». Mit im Vortragssaal: Augusto Giacometti.

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Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner Kunstmuseum St. Gallen für diese schöne Geste – und der Buchhandlung Comedia für die Bereitstellung der Bücher. (Foto: Viviane Sonderegger)

 

Ostschweizer Literaturgespräch #4:

Andrea Gerster & Daniel Ammann

Nach dreimaligem Corona-bedingten Verschiebenmüssen war es am 28. April endlich soweit: Unter der Leitung von Ruth Erat (Mitte) konnte das Gespräch zwischen der Arboner Autorin und dem Publizisten aus Rorschach stattfinden. Ein lebendiger Austausch über das Leben und das Schreiben und wie beides zusammengeht. Wir danken der DenkBar für Gastfreundschaft und Partnerschaft. (Foto: Viviane Sonderegger)

 

Artist’s Choice #5:

Ines Marita Schärer & Lea Rüegg

(Foto: Karin Karinna Bühler)

 

Pia Solèr und Corin Curschellas

«Die Weite fühlen»

Am 2. Mai, dem Namenstag der Heiligen Wiborada, ein besonderer Anlass: Die Bündner Hirtin Pia Solèr verliess die Einsamkeit ihrer Welt im Lugnez, um für uns aus ihrem Buch «Die Weite fühlen» zu lesen. Mit auf der Bühne die bekannte Singer-Songwriterin Corin Curschellas.

Wir danken der Grabenhalle für die grosse, auch ton- und lichttechnische Unterstützung und der Buchhandlung Zur Rose. (Foto: CCBY, Patrik Eschle)

 

Autor/innen-Foyer

In Zeiten ohne Buchmessen, Lesungen, Festivals fehlt vielen Schreibenden der Austausch. Zusammen mit dem Aargauer Literaturhaus haben wir darum am 3. Mai einen virtuellen Think-and-Talk-Tank geöffnet, exklusiv für Autorinnen und Autoren.

Herzlichen Dank an die Inputs von Ruth Erat, Dana Grigorcea und Feridun Zaimoglu! (Fotos: Ruth Erat © Linda Bischof / Dana Grigorcea © Ayse Yavas / Feridun Zaimoglu © Melanie Grande)

 

Jessica Jurassica & special guest Kris Schneeberger

Buchpremiere! Am 6. Mai stellte die «Kunstfigur» Jessica Jurassica ihren Roman «Das Ideal des Kaputten» vor. Die Moderation übernahm Frau Schneeberger (deren alter ego heuer einen der Schweizer Literaturpreise erhielt). Die Location erwies sich als ideal auch ohne kaputt: Dank an den Jugendkulturraum flon (unsere Nachbarn in der Davidstrasse) – und die Kolleginnen von der Buchhandlung Comedia fürs Heranschleppen der Bücher. (Foto: Anya Schutzbach)

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor:
#wearewyborada, die Dritte

Im Rahmen unserer Aktion #wearewyborada stellen wir an dieser Stelle all jene vor, die Bibliothek & Literaturhaus Wyborada (aus)machen. Heute: Viviane Sonderegger. Die Appenzellerin, die in Bern Musik- und Theaterwissenschaft studiert, ist die zweite Hospitantin in der Geschichte der Wyborada.

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«Ich studiere zwar Musik- und Theaterwissenschaft, aber wenn sich mein Hirn wieder einmal wie ein Klotz am Körper anfühlt, ist das Schreiben mein Ventil und das Lesen ein tiefes Durchatmen. So hat es mich zum Literaturhaus gezogen. Ich freue mich auf diesen Reiz, bin gespannt auf die Debatte fastende Heilige vs. Plädoyer für Fleischkonsum, kann das alles hier, jetzt kaum erwarten und möchte die Weite fühlen – und wer weiss, vielleicht schon bald wieder live!»

#hospitanzwyborada #wyboradasanktgallen #literaturhauswyborada #bibliothekwyborada #wearewyborada

AUSSCHREIBUNG
Hospitanzen Literaturhaus ab Oktober

Das Literaturhaus Wyborada St. Gallen wurde 2019 aus der bereits seit 1986 bestehenden Bibliothek Wyborada heraus gegründet. Dieses noch junge Literaturhaus bietet ab Oktober 2021 wieder Hospitanzen an, die auch Einblicke in den Bibliotheksbetrieb bieten (Pensum 50%).

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Der Schwerpunkt der Mitarbeit liegt in den Bereichen Kommunikation, Programmkoordination und Veranstaltungsdurchführung. Erste Arbeitserfahrungen im Kultur/Literaturbetrieb sind von Vorteil, aber nicht zwingend, ein grosses Herz für die Literatur allerdings setzen wir voraus.

Eine Hospitanz ist zunächst auf jeweils acht Wochen befristet, und kann mit einem kleinen Betrag honoriert werden. Das Pensum liegt bei 50% (20 Wochenstunden).

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Programmleitung in der Konzeption und Umsetzung von Kommunikations-Massnahmen (on- und offline)
  • Betreuung der Website
  • Bewirtschaftung der Social-Media-Kanäle
  • Eigenständiges Planen und Umsetzen von Teilprojekten
  • Mitarbeit bei Veranstaltungen und deren Organisation
  • Autor*innenbetreuung
  • Pflege der Adressdaten

 

Sie bringen mit

  • Interesse am Literaturbetrieb
  • Interesse an Kultur und an aktuellen gesellschaftlichen Fragen
  • ein (begonnenes oder absolviertes) Hochschulstudium oder
  • eine Ausbildung im Bereich Kulturmanagement oder Kommunikation
  • Affinität und Freude an digitalen Kanälen sowie dem
  • eigenständigen Verfassen redaktioneller Inhalte
  • Erfahrung mit online-Redaktionssystemen
  • eine rasche Auffassungsgabe und ein Gefühl fürs Wesentliche
  • eine genaue, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise
  • Flexibilität und die
  • Bereitschaft, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen

 

Darüber hinaus sind Sie offen und neugierig, kommunikativ, lesen gern und haben keine Scheu vor Telefonaten. Ausserdem sind Sie sattelfest im Deutschen, schriftlich wie mündlich.

 

Wir bieten

  • eine vielseitige, anregende Arbeit in engem Austausch mit der Programmleiterin
  • die Weitergabe von Knowhow und Netzwerk im Literaturbetrieb
  • Einblick in die Bibliothekstätigkeit
  • die Freiheit selbstständigen Arbeitens
  • Mitspracherecht und Verantwortung für eigene Projekte
  • flexible Arbeitszeiten (auch home-office)
  • eine flache Hierarchie
  • die Möglichkeit, Erfahrung und Wissen in der Kommunikation zu sammeln und eigene Ideen einzubringen
  • einen Arbeitsplatz nur 5 Minuten vom Bahnhof St. Gallen
  • Einblicke in die kulturelle Landschaft St. Gallens durch die Begleitung vieler kooperativer Projekte

 

Wenn Sie während acht Wochen Einblicke in die Tätigkeiten eines Literaturhauses erhalten möchten und Lust haben, Ihre Energien einzubringen in unser kleines, engagiertes Team, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres möglichen Arbeitsbeginns: literaturhaus@wyborada.ch.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Anya Schutzbach:

+41 (0)79 251 3954 oder +49 (0)173 344 70 33.

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor:
#wearewyborada, die Zweite

Im Rahmen unserer Aktion #wearewyborada stellen wir an dieser Stelle all jene vor, die Bibliothek & Literaturhaus Wyborada (aus)machen. Heute: Alice Weniger. Sie schreibt für den Blog und ist seit Herbst 2020 auch im Vorstand des Vereins.

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«Ich beschäftige mich lieber mit Texten von anderen Autor*innen, statt mit meinen eigenen, weshalb ich wohl auch Literatur in Basel studiere. Momentan zum Beispiel mit Sibylle Berg für ein Seminar. Texte in kollektiver Form zu besprechen gibt mir all die guten Feels und Teil dieses jungen Literaturhauses zu sein ebenso. Ein Ort, in dem verschiedene Generationen und Literaturverständnisse zusammen Prosecco trinken und Platz haben.»

(Anm. der Redaktion: Zu ihren Blogs gehts übrigens hier…. Demnächst findet Ihr sie auch auf Instagram @wyborada @alaliest)

#wyboradablog #wyboradasanktgallen #literaturhauswyborada #bibliothekwyborada #wearewyborada

Neu auf dem Blog
DREIMAL. // UNI UTOPIA.

Schon gesehen? Zwei neue Blog-Beiträge von Alice Weniger: «Dreimal eine Jugend» und «Androgyne Literatur?», online seit Mitte Februar. Come and read!

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Direkt zum Blog qua Klick auf den Titel:

«Androgyne Literatur?» 

«Dreimal eine Jugend»

A propos androgyne Literatur: Wer kennt weitere Bücher, die dazu gezählt werden könnten? Unter allen Einsender:innen verlosen wir drei signierte Exemplare von Anna Sterns «das alles hier, jetzt.»

Mails an literaturhaus@wyborada.ch.

Wir sind gespannt!

 

Di 9.11.2021 — 19 Uhr — Vortragssaal Kunstmuseum St.Gallen
Anne Weber liest

Die ursprünglich für den 14. März geplante Matinée mit der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020 wird auf den 9. November verschoben. Die Autorin liest aus ihrem Roman «Anette, ein Heldinnenepos» und nimmt uns mit in die Welt der Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir.

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«Ein Leseglück von Anfang bis Ende.» – Süddeutsche Zeitung

 

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen bei einem kleinen Apéro.

 

Eintritt: Normal Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr 15.- / Studierende Fr. 17.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Geflüchtete gratis

Wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Kunstmuseum, Vortragssaal, Museumsstrasse 32, St.Gallen

 

Mehr zum Buch hier.

Von Anne Weber in unserer Bibliothek zu finden (mehr durch Klick auf Titel):

Ahnen. Ein Zeitreisetagebuch (2016)

Kirio (2020)

 

© Foto: Thorsten Greve

Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

 

 

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor:
#wearewyborada

Das ist Rebecca, erste Hospitantin von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ever! Seit Anfang Februar ist sie mit von der Partie.

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«Ich bin Kunstgeschichtsstudentin und leidenschaftliche Leserin. Meine Begeisterung für die Literatur und die Organisation verschiedenster Projekte hat mich zum Literaturhaus Wyborada geführt. Mein persönliches Highlight? Die Sonntagsmatinée mit Anne Weber im März! Denn was gibt es Schöneres, als den Worten einer Buchpreisträgerin zu lauschen während draussen die ersten Vögel zwitschern?»

Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.

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Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.